Christin Kuhnert Heilpraktikerin

Osteopathie ・Training ・ Ernährung

Behandlungs- und Therapie-Methoden


Klassische Osteopathie mehr...

Die Osteopathie geht auf den amerikanischen Arzt Dr. A.T. Still zurück, der vor ca. 120 Jahren, enttäuscht durch die Misserfolge und Nebenwirkungen der damaligen Medizin, neue therapeutische Wege suchte um Kranken zu helfen.

Dabei stützt sich das gesamte Feld der Osteopathie auf drei Säulen:

  • Die parietale Osteopathie - Diagnose und Behandlung des Bewegungsapparates
  • Die viszerale Osteopathie - Diagnose und Behandlung der inneren Organe
  • Die kranio-sakrale Osteopathie - Diagnose und Behandlung des Schädels, des Rückenmarks und des Nervensystems

Eine der wesentlichen Grundlagen der Osteopathie ist die Erhaltung der Bewegung und Beweglichkeit der Gewebe im gesamten Organismus. Der Körper stimmt dabei alle lebensnotwendigen Funktionen aufeinander ab. Meistens ist uns diese Mobilität nicht bewusst. Dazu zählen die Atmung, der pulsierende Blutstrom, die unwillkürliche Arbeit unserer Verdauungsorgane, die Strömung der Körperflüssigkeiten wie der Lymphe und dem Liquor, sowie schließlich die Bewegungen der Muskulatur, Sehnen, Bänder, Gelenke und Bindegewebe. Werden die Bewegungen einzelner Körperstrukturen eingeschränkt, beeinflusst das deren gesunde Funktion.

Die Behandlung kann bei folgenden Beschwerden helfen:

  • Bewegungseinschränkungen
  • Blähbauch
  • Fibromyalgie (schmerzhafte Erkrankung der Muskulatur)
  • Kopfschmerz
  • Migräne
  • Müdigkeitssyndrom
  • Muskelverspannungen
  • Schmerzen (z. B. Rücken-, Nacken- oder Sehnenschmerzen)
  • Schwindel
  • Sodbrennen
  • Tinnitus
  • Verdauungsbeschwerden

Osteopathie nach Stephen Typaldos - FaszienDistorsionsModell (FDM) mehr...

Der amerikanische Notfallmediziner und Osteopath Stephen Typaldos D.O. hat die neue und höchsteffektive Methode zur Schmerzbehandlung an der Wirbelsäule, den Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken im Jahre 1991 entwickelt.
Zuerst nannte er es "Orthopathie" - die Verbindung von Orthopädie und Osteopathie durch das Fasziendistorsionsmodell (FDM).

Das Wort Fasziendistorsionsmodell setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • Fascia → das Bündel, die umhüllende Struktur
  • Distorsio → die Verdrehung / Verrenkung
  • Modell → die zweckmäßige Betrachtung der Wirklichkeit

FDM ist ein anatomisches Konzept, in dem die Ursache für Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auf spezifische pathologische Veränderungen der Faszien/des Bindegewebes zurückgeführt werden. Durch eine neue Art der visuellen Diagnostik ist es dem geschulten Behandler möglich, die Art der pathologischen Veränderung, also die Fasziendistorsion, zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Die praktische Anwendung des Fasziendistorsionsmodells erfolgt meist durch manuelle Techniken, die spezifisch auf die jeweilige Fasziendistorsion abgestimmt wurden. Da eine sofortige Verbesserung der Symptome erwartet wird, kann der geschulte Behandler sofort im Zusammenspiel mit dem Patienten seine Diagnose überprüfen.

Die Anwendung des Fasziendistorsionsmodells ist eine evidenzbasierte, hocheffiziente manuelle Medizin. Als Erweiterung der konservativen orthopädisch-traumatologischen Behandlung, stellt sie für viele Erkrankungen eine wertvolle Ergänzung dar.

Das FDM ist daher nicht nur ideal geeignet für Patienten zur Rehabilitation nach Sport- und Unfallverletzungen sondern auch für Menschen, die seit längerer Zeit (Monate/Jahre) mit Schmerzen zu kämpfen haben.

Die Behandlung kann bei folgenden Beschwerden helfen:

  • akuten Schmerzen durch Verstauchungen und Verrenkungen von Gelenken, Hexenschuss, steifem Nacken
  • akuten und chronischen Sportverletzungen
  • Bewegungseinschränkungen vor und nach Operationen
  • Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, Schulter- und Nackenschmerzen, verschiedenste Gelenksschmerzen, ...
  • Symptomen wie Sensibilitätsstörungen, Kraftverlust oder fehlendem Balancegefühl
  • bestimmten internistischen Problemen nach medizinischer Abklärung


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Integrative Manual Therapie™ mehr...

Die Integrative Manual Therapie™ wurde von Sharon (Weiselfish) Giammatteo Ph.D., P.T., IMP, C. entwickelt. Sie hat vielfältige Denk- und Behandlungsansätze konzeptionell integriert. Osteopathische Prinzipien und Methoden sind ein essentieller Bestandteil des Behandlungskonzeptes. Viele engagierte Therapeuten, die sich der klinischen Forschung verschrieben haben, haben weitere Konzepte und Behandlungstechniken zur strukturellen Rehabilitation beigetragen.

Strain-/Counterstrain-Methode mehr...

Lawrence H. Jones hat mit seinem schmerzfreien Behandlungskonzept im Rahmen der Osteopathie wesentliche Impulse gesetzt. Sanft und wirkungsvoll lassen sich akute und chronische Schmerzen, Fehlstellungen sowie Bewegungseinschränkungen korrigieren, indem Tenderpoints palpiert werden und das betroffene Gelenk in eine schmerzfreie Position gebracht wird. Diese Therapieform wird auch die „Positional Release Methode“ genannt.

Triggerpunktbehandlung mehr...

Die Triggerpunkttherapie hat als Ziel die Beseitigung sogenannter „myofaszialer Triggerpunkte“. Das sind lokal begrenzte Verhärtungen in der Skelettmuskulatur, die lokal druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können. Auch die schulmedizinische Orthopädie bedient sich, allerdings im geringeren Maße wie naturheilkundliche Behandler, der Triggerpunkttherapie.

Medizinisches Taping mehr...

Das medizinische Taping unterstützt sowohl verletzte Muskeln und Bänder als auch entzündete Nerven. Die Heilung wird durch den erhöhten Stoffwechsel beschleunigt ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Tape-Verbände halten je nach Körperregion zwischen zwei bis fünf Tage.

Schulmedizinisch hat das in Deutschland recht junge Taping noch keine vollständige Anerkennung, aber eine stets wachsende Zahl von Behandlern gefunden.

Bewegungstherapie mehr...

Die Bewegungstherapie ist ein spezifisches Training und richtet sich konkret nach den Beschwerden des Patienten. Vor allem soll die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers wiederhergestellt, verbessert oder erhalten werden. Dabei unterstützen gezielte Übungen den Körper nach Verletzungen oder Operationen. Ausgewählte Übungen für Zuhause helfen dem Patienten eigenverantwortlich den Heilungsprozess mitzugestalten.

Bewegungstherapie kann im Frühstadium von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen helfen Verletzungen und Operationen zu vermeiden.

Die Auswahl der Übungen erfolgt immer im engen Zusammenspiel zwischen Patient und Therapeut.

Gangschule – während und nach Gehhilfen (Krücken) mehr...

Nachdem ich selber schon mal acht Monate auf Krücken angewiesen war, sind mir sowohl die Unsicherheiten zu Beginn des Krücken-Einsatzes, die Begleit-Beschwerden im Langzeitgebrauch, als auch das nochmal neu „Laufen-Lernen“ nach dem Krücken-Einsatz wohl bekannt.

Gerne gebe ich meine Tipps und Tricks weiter, damit Sie diese Zeit gut überstehen. Nach dem Krücken-Einsatz geht es vor allem darum die verloren gegangenen Muskeln wieder aufzutrainieren und ein symmetrisches Gangbild zu üben, das Sie stabil und sicher im Alltag begleitet.

Hausbesuche bei Bedarf möglich.

Beckenboden-Therapie mehr...

Die Beckenboden-Therapie dient dem Zweck, die durch verschiedene Ursachen verloren gegangene Beckenbodenfunktion zu verbessern. Manchmal geht es darum, schwache Muskeln zu kräftigen, und manchmal brauchen verspannte Muskeln Entspannung, um in eine gute Balance zu kommen.

Nach dem Vorgespräch beginnt meine Beckenboden-Therapie grundsätzlich bekleidet. Häufig bleibt es bei verbalen und taktilen Hilfen über bequemer Kleidung auch über den gesamten Therapieverlauf. Manchmal kann auch eine intravaginale Behandlung hilfreich sein.

Sensomotorisches Training (SMT) / Propriozeptives Training (PT) mehr...

Sowohl das Sensomotorische Training als auch das Propriozeptive Training schulen die Körperwahrnehmung und das Gleichgewicht und fördern die Gelenkstabilität. Diese Trainingsform ist ein wesentlicher Bestandteil in der Rehabilitation nach Verletzungen des Sprunggelenks, der Knie und der Hüftgelenke.

Osteoporose-Patienten und älteren Menschen dient das Training als Sturzprophylaxe.

Hilfe zur Selbsthilfe

Massagen mehr...

Entspannungsmassage

Bindegewebsmassage

Ganzkörpermassage

3D-Massagen / Spiraldynamik® Körperarbeit mehr...

Die 3D-Massage beinhaltet Elemente aus der Spiraldynamik®, dem Rolfing®, der Thai-Massage und der Osteopathie. Neben dem passiven Empfangen der verschiedenen Massagegrifftechniken erlebt der Empfänger auch die Funktion seiner Gelenke und wird aktiv in den Prozess eingebunden. Impulse für die Integration in den Alltag runden das Behandlungskonzept ab.

Die 3D-Massage bzw. die Spiraldynamik® Körperarbeit bildet somit eine Schnittstelle zwischen passiven und aktiven Therapieoptionen. Sie wurde von Dr. Christian Larsen (Arzt aus Zürich) und Willi Schneider (Physiotherapeut, Masseur und Spiraldynamik®-Dozent aus Vilsbiburg) entwickelt.

Es gibt über 50 Behandlungs-Sequenzen, die frei kombinierbar durch den ganzen Körper führen: Die Sequenz 3D-Öffnung und 3D-Schließen beispielsweise entsprechen der alternierenden Links-rechts-Verschraubung des Rumpfes beim Laufen – eine subtile Intervention an der Schnittstelle von Atmung, Bewegung und Entspannung, ausgeführt in Seitlage und in Zeitlupe.

Lymphdrainage mehr...

Die Lymphdrainage fördert den Lymphabfluss, wodurch Ödeme und Schmerz reduziert sowie die Immunfunktion verbessert werden können.

Atemtherapie mehr...

Die Klinische Atemtherapie befasst sich mit den Krankheiten und Funktionsstörungen von Lunge und Stimmapparat. Sie arbeitet sowohl prophylaktisch als auch nachbehandelnd. Die Atemtherapie hat u.a. folgende Ziele:

  • Pneumonieprophylaxe
  • Sekretlösung und –transport
  • Stabilisierung/Aufbau eines stabilen Bronchialsystems, insbesondere bei ostruktiven Erkrankungen (Chronische Bronchitis, Asthma usw.)

Auch Atemtraining ist Teil der Atemtherapie. Man versteht darunter verschiedene Übungen zur Verbesserung der Lungenkapazität. Hierzu wird vor allem die Brustmuskulatur gestärkt und Techniken zur vermehrten Bauchatmung geübt.

Atemtherapie unterstützt den Abbau atemhemmender Widerstände, den Abbau von Fehlatembewegungsformen, Sekretlösung, Ventilationssteigerung, Kräftigung der Atemmuskulatur, das Lösen von Blockaden in der Wirbelsäule und eine allgemeine Leistungssteigerung.

Atemtherapie ist auch ein bewährter Therapiebaustein im Zusammenhang mit Beschwerden der Wirbelsäule. Dabei werden die logischen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse über die Bewegungen des Zwerchfells und die das Zwerchfell unterstützenden muskulären Abläufe des Körpers genutzt.

HSP-Beratung (high sensitive person = Hochsensibilität) mehr...

Der Begriff „Hochsensibilität“ wurde von Dr. Elaine Aron, Psychotherapeutin und Universitätsprofessorin in den USA, geprägt. Aufgrund besonderer Eigenschaften ihres Nervensystems nehmen Hochsensible mehr und intensiver wahr als andere Menschen. Dies hat manche Vorteile, führt allerdings auch zu früherer Erschöpfung und scheinbar geringerer Belastbarkeit. Ca. 10-15% aller Menschen haben diese besondere Veranlagung, die keine Krankheit ist, sondern zum „Geschenk“ werden kann, wenn man gelernt hat gut mit dieser Veranlagung umzugehen.

Eine vollständige Anerkennung der HSP ist, mangels Studien, von der Schulmedizin noch nicht gegeben.

Ernährungsberatung mehr...

Hippokrates: „Deine Nahrung soll deine Medizin sein.“

Das Thema Ernährung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung kann unsere Vitalität erhalten, bestehende Erkrankungen lindern und sich auch protektiv im Hinblick auf Zivilisationserkrankungen wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen oder Tumorerkrankungen auswirken.

Patienten mit verschiedenen Erkrankungen können von einer Ernährungstherapie profitieren: u.a. bei Darmerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Tumorerkrankungen und nach Radio-Chemotherapie, Allergien, Übergewicht, Essstörungen.

Weiterhin unterstütze ich Menschen mit besonderen Ernährungsformen wie z.B. der veganen oder der vegetarischen Ernährung.

Im Rahmen meiner Ernährungsberatung ist es mir ein großes Anliegen, Sie als ganzen Menschen zu erfassen und zu betreuen, damit gesundes Essen für Sie praktikabel und bezahlbar wird und Sie sich mit Freude der Ernährung widmen.

Gourmet-Heilfasten-Kur mehr...

Es gibt viele gute Gründe zum Saft-Fasten!

Eine Heilfastenkur kann bei weitem mehr bewirken als ein paar überflüssige Pfunde schmelzen zu lassen.

Der Körper hat während dem Fasten keine Arbeit mit der Nahrungsverdauung und kann sich daher intensiv um die Ausscheidung von Giftstoffen kümmern. Diese „Entschlackung“ wirkt sich positiv auf die Haut und die Gesundheit aus. Desweiteren werden die Geschmackssinne deutlich geschärft. Nach dem Fasten werden Sie viel bewusster essen.

Heilfasten-Kuren begleite ich individuell. In einem Vorgespräch besprechen wir den Termin, die Vorbereitung samt Einkaufsliste, den Ablauf sowie die wichtigen Aufbautage im Anschluß an das erfolgreiche Fasten. Begleitend biete ich verschiedene Massage- und Körpertrainingseinheiten an und stehe Ihnen natürlich auch während der gesamten Fastenzeit für Fragen zur Verfügung.